AC/DC – Black Ice

Heute erschien das neue Album der Australischen Kult-Band AC/DC. Im Vorfeld war ja bereits die Single-Auskopplung „Rock N Roll Train“ überall im Radio zu hören. Selbige findet sich natürlich auch auf dem neuen Album „Black Ice“ wieder.

Nach dem Einlegen der Scheibe begrüßen einen die brachialen Klänge von „Rock N Roll Train“. Und während die Meinungen über diesen Song offenbar schon vor dem Release des Albums gespalten waren, vermag er es doch einen sofort mit zu reissen: Hier sind wir! Hier ist AC/DC! Die folgenden Titel „Skies on Fire“ und „Big Jack“ sind auch gewohnt typische AC/DC Nummern mit gewohnter Härte. Überhaupt kennt man dem ganzen Album ganz klar die Herkunft aus der Feder der Gleich-/Wechsel-Strom-Jungs aus Australien an. Mit dem Song „Anything Goes“ folgt dann ein Song der zwar auch typisch nach AC/DC klingt, aber dennoch auch stark an Bruce Springsteens Arbeiten erinnert. Auch „Decibel“, „Stormy May Day“, der Titelsong „Black Ice“ und „Money Made“ erinnern stark an Einflüsse anderer Rock-Größen wie Black Sabbath und Deep Purple. Mit den Titeln „War Machine“, „Smash N Grab“ und „Rock N Roll Dream“ finden sich sogar einige relativ progressive Titel auf Album. Der Song „Spoilin‘ for a Fight“ erinnert dagegen sehr stark an „Highway To Hell“, greift er doch am Anfang direkt ein paar Riffs auf, die sehr stark an den großen Hit erinnern. Leider ist nicht alles Gold was glänzt, selbst auf diesem grandiosen Album. Die für mich schlechtesten (aber nichts desto trotz immer noch sehr guten!) Stücke des Albums sind „Wheels“, „She Likes Rock N Roll“ und „Rockin All The Way“. Hier vermag einfach der Funke nicht überspringen, man hätte vielleicht noch etwas an den Titeln feilen sollen.

Insgesamt ein sehr sehr gutes Album und für jeden Hard Rock, Rock N Roll und (sowieso) jeden AC/DC Fan eine absolute Empfehlung!

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